Akupunktur

Akupunktur

Die Akupunktur (lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen) ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Sie geht von der Lebensenergie des Körpers aus (Qi), die auf definierten Längsbahnen, den Leitbahnen/Meridianen, zirkuliert und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen hat.

Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und soll durch Stiche in auf den Meridianen angenommene Akupunkturpunkte ausgeglichen werden.

Bei eng verwandten Methoden wird stumpfer Druck auf die Akupunkte ausgeübt (Akupressur) oder sie werden erwärmt (Moxibustion).

Klinische Studien zeigen eine Wirksamkeit der Akupunktur z.B. bei durch Kniegelenksarthrose bedingten Schmerzen, bei chronischen tiefen Rückenschmerzen und bei der Prophylaxe von Migräneattacken.

Bei den genannten Beschwerden ist die Wirksamkeit von Nadelstichen deutlich höher als die einer konventionellen Behandlung.

So trat in den GERAC-Studien (German Acupuncture Trials, 2002 – 2007), den bisher umfangreichsten klinischen Untersuchungen, bei der Behandlung von tiefen Rückenschmerzen bei 47,6 % der Akupunktur-Patienten, 44,2 % der Scheinakupunktur-Patienten und nur 27,4 % der konventionell behandelten Patienten eine erkennbare Verbesserung ein.

Quelle in Auszügen: Seite „Akupunktur“.

In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.

Bearbeitungsstand: 8. April 2014, 11:53 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Akupunktur&oldid=129325687

Die Akupunktur wird von der Schulmedizin immer noch mit Skepsis betrachtet, die WHO Weltgesundheitsorganisation erkennt sie mit zahlreichen Indikationen an.

Fragen Sie mich gerne zu diesem Thema.

Indikationen zur Therapie

Allgemeine Schmerztherapie

psychovegetative Störungen

Migräne

Asthma bronchiale

Gewichtsreduktion

Raucherentwöhnung

uvm.