Das Wissen der Naturheilkunde ist für Mensch und Tier gleichermaßen von Bedeutung.

Mangelnde Bewegung, unzureichende Haltung, Fehlernährung, degenerierte, mit künstlichen Zusatzstoffen versehene Zusatzfuttermittel, teilweise überflüssige Immunisierungen, chemische Wurmmittel, Insektenmittel und vieles mehr führen dazu, dass Tiere zu ähnlichen Krankheitssymptomen neigen wie Menschen.

Chronische Krankheiten und degenerativ entzündliche Erkrankungen häufen sich enorm. Die Förderung des Stoffwechsels mit naturheilkundlichen Mitteln hilft dem Tier, mit vielen toxischen Belastungen besser zurechtzukommen.

Die Unterstützung der Entgiftungsorgane Leber, Niere, Lunge, Darm und Haut wird hierdurch erreicht.

Ein brisantes Thema ist nach wie vor die Wurmbekämpfung sowie deren Prophylaxe.

nematodeImmer wieder lese ich die Empfehlung, dass alle 3 – 4 Monate mit Hilfe einer chemischen Wurmkur eine Entwurmung durchgeführt werden sollte.

Über das Jahr gesehen wären es somit vier chemische Keulen fürs Immunsystem mit enormer Belastung für die Leber und den gesamten Stoffwechsel.

Ich finde das sehr bedenklich und möchte einmal mehr auf einen verantwortungsvolleren Umgang mit Wurmkuren hinweisen und zum Umdenken anregen.

natürliche Wurmprophylaxe für Tiere

Einen Hund oder auch ein Pferd 100% wurmfrei zu bekommen ist Wunschdenken und faktisch gesehen unmöglich. Ein geringer Wurmbefall ist völlig normal und verursacht keine Krankheitssymptome.

Das Immunsystem wird eher positiv stimuliert und gewinnt an Komplexität, als das der parasitäre Befall Schaden anrichten würde!

Mit einer regelmäßigen Entwurmung ohne vorherige Kotuntersuchung wird lediglich die Resistenzenentwicklung der Würmer gegen

gängige Wurmpräparate und eine Schwächung des Immunsystems des Tieres gefördert, da alle chemisch verabreichten Mittel lebertoxisch sind und den Organismus belasten.

Wenn man bedenkt, dass seit vielen Millionen Jahren die Vorfahren unserer Haustiere unseren Erdball bewohnt haben, dann muss ich mich ernsthaft fragen, wie sie das ohne die regelmäßige Gabe der industriell angefertigten Wurmpräparate überlebt haben!?

Vielleicht sollte man besser über einen Weg „zurück zur Natur“ nachdenken und die Kompetenz der Natur nicht immer in Frage stellen!

Die regelmäßige Kontrolle durch Abgabe und Untersuchung einer Kotprobe in einer tiermedizinischen Hochschule scheint mir sinnvoller, als routinemäßig viermal jährlich chemisch zu entwurmen.

Parasiten unter dem Mikroskop

Nach einer Kotprobe kann der Wurmbefall nicht nur bestimmt, sondern auch die Wurmmenge pro Gramm Kot ermittelt und spezifiziert werden. Ist der Wurmbefall grenzwertig oder gar zu hoch, kann gezielt eingegriffen werden.

Es ist so gewesen, dass die „Wirts“ –Tiere in freier Natur instinktsicher ihre Kenntnisse und Erfahrungen eingesetzt haben, d.h. jahreszeitlich abhängig Kräuter, Gräser und Pflanzen gefressen haben, um eine unkontrollierte Ausbreitung von Parasiten zu verhindern.

Hier kann zwar nicht von einer Symbiose gesprochen werden, aber dennoch bestand ein natürliches Gleichgewicht.

Ein dauerhaft unfreundliches und für Würmer unattraktives Milieu in der Darmflora wird erreicht, in dem man regelmäßig Futtermittel verwendet, die dieses wurmwidrige Milieu fördern und unterstützen, z.B. mit:

Ananas, Papaya, Kokosflocken, Kokosfett, Möhren, Kürbisöl, Kürbiskerne, Saft der Portulak, Schwarzkümmel, Thymian, Fenchel, Ingwer, Wermutkrautblüten, Propolis, Knoblauch, Kamalapulver, roten Rüben und Sauerkraut uvm.

heilkräuter wurmprophylaxe

Um es den Tierbesitzern zu erleichtern, habe ich in meiner Praxis eine Mischung aus vielen naturheilkundlichen Mitteln zusammengestellt und lasse diese in einer Apotheke als Zäpfchen herstellen. Diese werden in unterschiedlicher Konzentration in Abhängigkeit vom Gewicht 10 Tage hintereinander verabreicht.

Diese Kur wird 3 – 4 mal im Jahr verabreicht. Jahrelange Kontrolluntersuchungen des Stuhls in verschiedenen tiermedizinischen Laboren können bestätigen, dass die von mir entwurmten Tiere „dauerhaft wurmfrei“ sind.

Gleichzeitig wird erreicht, dass durch die Gabe der verschiedenen Wurmmittel (Zäpfchen, Tropfen und Globuli) eine Entlastung der Entgiftungsorgane stattfindet.

Somit wirken die Mittel auch stoffwechselfördernd und zellaktivierend. Eine dauerhafte Belastung von Organen und Organsystemen wird somit verhindert, was letztendlich nicht nur dem Wohlbefinden des Tieres dient, sondern auch chronischen, degenerativen und entzündlichen Prozessen vorbeugt.

Durch jahrzehntelange Erfahrung im Pferdesport weiß ich auch um den Wert von Vitaminhochdosis Infusionen und der Ozontherapie. Beide Therapien sind wertvolle Unterstützungen für den Hochleistungssportler Mensch und Pferd.

Auch aus Sicht der etablierten Tiermedizin ind diese Methoden nicht anerkannt und wissenschaftlich bewiesen.

Angewandte Therapien bei Hund & Pferd:

Ozontherapie

Vitamin C Hochdosis Infusionen

Hochkonzentrierte Aminosäuren Infusionen

Entgiftungstherapien

Stoffwechseltherapien

Wurmbekämpfung & Prophylaxe, uvm.

Das Wissen aus der Naturheilkunde kommt Mensch und Tier gleichermaßen zu Gute

Jörg Koller